So überzeugen Sie mit Ihrem Motivationsschreiben

Zwar stellt das Motivationsschreiben kein Muss dar, wenn Sie sich auf eine Stelle bewerben, doch – sofern Sie es zu Ihrem Vorteil nutzen und es mit den folgenden Tipps und Hinweisen angemessen und ansprechend gestalten – können Sie mit der Hilfe dieses Schreibens unter den anderen Bewerber/innen hervorstechen und somit die Aufmerksamkeit Ihres/Ihrer potenziellen Arbeitgeber/in auf sich ziehen.

Denn, während Sie in der klassischen Bewerbung zwar Ihre Erfahrungen und auch Ihre Qualifikationen mitteilen, können Sie in dem Motivationsschreiben genauer auf gewisse Punkte eingehen, diese besser erläutern und somit auch noch überzeugender wirken.

In der Kürze liegt die Würze!

Ihr/e potenzielle/r Arbeitgeber/in erhält vermutlich viele Bewerbungen auf die ausgeschriebene Stelle, weshalb es natürlich auf der einen Seite wichtig ist, mit dem Motivationsschreiben aus der Menge hervorzustechen. Auf der anderen Seite sollten Sie jedoch vermeiden, zu viel zu erzählen und sich zu sehr in die Länge zu ziehen. Reden Sie nicht um den heißen Brei herum und versuchen nicht so viele Argumente wie möglich auf so wenig Platz wie möglich zu quetschen. In Ihrer Bewerbung kann Ihr/e potenzielle/r Arbeitgeber/in bereits sehen, welche Qualifikationen Sie haben und über welche Erfahrung Sie verfügen. Im Motivationsschreiben suchen Sie sich gezielte Aspekte heraus, auf die Sie etwas genauer eingehen wollen.

Am besten konzentrieren Sie sich auf zwei oder maximal drei Punkte und erläutern diese so, dass Sie auf nicht mehr als maximal zwei A4-Seiten kommen. Behalten Sie dafür auch im Hinterkopf:

  • Einen logischen Aufbau zu verfolgen.
  • Keine Standartsätze oder Floskeln zu verwenden.

So wählen Sie die Argumente am besten aus

Natürlich ist es Ihnen überlassen, über welche Erfahrung oder über welche Qualifikation Sie etwas genauer und detaillierter im Motivationsschreiben schreiben wollen. Behalten Sie dabei jedoch immer die Stelle, auf die Sie sich beworben haben im Auge und prüfen vorher, welche Qualifikationen und Fähigkeiten besonders gefragt werden.

Wählen Sie entsprechend der Anforderungen die Aspekte, auf die Sie im Motivationsschreiben eingehen wollen. Oft spielen in der Pflege vor allem persönliche Fähigkeiten, wie Empathie, Kontaktfreude, aber natürlich auch Fachwissen und berufliche Erfahrung eine wichtige Rolle. Verschaffen Sie sich selbst einen Überblick über Ihr wertvolles Wissen, Ihre tollen Erfahrungen und Qualifikationen, sodass Sie sich dann für die fundamentalen Punkte entscheiden können, die Sie dann etwas weiter ausführen.

Seien Sie stolz auf sich und seien Sie sich bewusst darüber, was für eine unglaublich wertvolle Arbeit Sie leisten. Im Motivationsschreiben geht es darum, zu überzeugen – ohne natürlich zu prahlen oder überheblich zu wirken. Führen Sie die Argumente aus und erzählen über Ihre Erfahrungen oder bringen Kunden-Feedback mit ein, sodass sich Ihr/e potenzielle/r Arbeitgeber/in ein besseres Bild machen kann und nicht anders kann, als Sie zum Vorstellungsgespräch einzuladen, um Sie besser kennenzulernen.

Zudem können Sie auch genauer auf Ihre persönlichen und privaten Ziele eingehen und in diesem Zusammenhang erwähnen, warum Sie genau dieses Unternehmen ausgesucht haben.

Der Aufbau des Motivationsschreibens

Sie wissen nun, worauf Sie achten sollten, um das Motivationsschreiben mit Inhalt zu füllen. Anschließend spielt es eine wichtige Rolle, auf den richtigen Aufbau zu achten, der aus:

  • Einleitung
  • Hauptteil
  • Schluss

besteht.

Die Einleitung

  • Denken Sie sich einen guten Titel für das Motivationsschreiben aus.
  • Leiten Sie das Schreiben nicht mit allgemeinen Floskeln ein, sondern versuchen direkt die Aufmerksamkeit des Lesers bzw. der Leserin zu wecken. Seien Sie kreativ!

Der Hauptteil

  • Gehen Sie auf die Argumente ein, die Sie sich zuvor zurechtgelegt haben.
  • Greifen Sie auf das Storytelling zurück und führen die Argumente auf diese Weise aus.
  • Verzichten Sie auf Aufzählung.
  • Führen Sie sich selbst vor Augen, was Ihnen dieses Unternehmen bietet und inwiefern Sie zu ihm passen.

Der Schlussteil

Würde, hätte, könnte haben in dem Motivationsschreiben nichts zu suchen. Verzichten Sie auf den Konjunktiv und betonen vielmehr, dass Sie sich auf ein persönliches Kennenlernen freuen, bevor Sie das Motivationsschreiben unterschreiben und dann gemeinsam mit Ihrer Bewerbung abschicken.

Verfasst von Lara